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Magdeburger Stadtrundgang - 2. Abschnitt


Machen Sie sich auf Erkundungsreise durch Magdeburg!

An der Stadtmauer, unterhalb der Magdalenenkapelle, sind die Magdeburger Originale zu sehen. Dargestellt sind die Originale mit Namen Lusebenecke, Blutappelsine - sie soll auf dem Fischmarkt gestanden und Apfelsinen verkauft haben, aber auch ihr Aussehen, ihre roten Wangen, verhalfen ihr zu diesem Spitznamen. Schlackaffe, Feuerkäwer, Affenvater - er ließ auf seinem Leierkasten einen Affen tanzen und erspielte sich damit milde Gaben. Fliejentuten - Heinrich - verkaufte spitze, mit Leim bestrichen Tüten die zum Fangen von Fliegen dienten. Geschaffen wurden diese steinernen Originale von dem Magdeburger Bildhauer Eberhard Roßdeutscher, der wiederum seine Kenntnisse über diese Typen von alten Magdeburgern erhielt. In den Archiven ist leider nichts über diese Personen zu finden.

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Die Magdalenenkapelle



Um 1315 wurde die Maria- Magdalenenkapelle als Sühnekapelle auf dem westlichen Hochufer der Elbe errichtet.

Im Lauf ihres Bestehens wurde sie zweimal zerstört.

1631 bei der Eroberung Magdeburgs im 30 jährigen Krieg , beim Wiederaufbau 1714 erhielt die Kapelle ein barockes Dach und im Januar 1945, hier erhielt die Kapelle 1966 ein gotisches Steildach - so wie es ursprünglich gewesen ist.

Die Petri-Kirche

Die katholische Pfarrkirche St. Petri ist eine im Innenraum schlichte Kirche aus dem 12. Jahrhundert, die in ihrer Anlage an eine wehrhafte Dorfkirche erinnert.

Während des zweiten Weltkrieges wurde sie stark beschädigt und der Wiederaufbau war erst 1972 abgeschlossen.

Erwähnenswert sind die modernen Glasmalereien der Fenster, die auf Entwürfen von Prof. Carl Crodel beruhen.

Die Petrikirche ist Bestandteil der touristischen "Straße der Romanik" Sachsen-Anhalts.

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Die Wallonerkirche


Im Jahre 1285 wurde in der Nähe des Elbufers ein Augustinerkloster gegründet, das aber mit der Einführung der Reformation von den Mönchen verlassen wurde. 1694 erhielt die reformierte Wallonergemeinde die zugehörige Kirche, die seitdem Wallonerkirche hieß.
Im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche ein Opfer der Bomben. 1967 begann der Wiederaufbau. Heute steht im südlichen Seitenschiff die Telemann-Glocke, die urspünglich zur Heilig-Geist-Kirch gehörte und 1683 vom Magdeburger Glockengießer Jacob Wentzel gegossen wurde. Auf der Glocke ist ein Kruzifix und eine Taube als Symbol des Heiligen Geistes und den Namen der Pastoren, Kirchenvätern und Kirchenältesten dargestellt.

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Die Lukasklause

In der nordöstlichen Ecke der Magdeburger Stadtbefestigung steht seit dem 13. Jahrhundert der "Wellsche Turm". Er bildete als Teil der Stadtmauer den Nordabschluss der Elbbefestigungsanlagen. In der Nähe des Turms drangen 1631 die kaiserlichen Truppen unter Tilly in die Stadt ein und zerstörten sie völlig. Seinen heutigen Namen erhielt das Gebäude nach der Künstlervereinigung "St. Lucas", die sich hier um 1900 niederließ und den Turm nach ihren Vorstellungen baulich veränderte. Heute beherbergt die Lukasklause ein Museum über Leben und Werk Otto von Guerickes, dem berühmten Naturforscher und Bürgermeister. Auch als Veranstaltungs-, Ausstellungs- und Tagungsort wird die Klause gern genutzt. Übrigens: Im Jahr 2002 begeht Magdeburg den 400. Geburtstag Otto von Guerickes mit einem Guericke-Jahr. Ein Besuch lohnt sich alos sehr!

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